Im Zentrum unserer pädagogischen Arbeit in der Schule steht das einzelne Kind. Entsprechend der jeweils individuellen Lernvoraussetzungen zielt unser Handeln darauf ab, Leistungen herauszufordern, das Kind auf seinem Lernweg zu begleiten und seine Erfolge anzuerkennen. Wir sind bestrebt, Barrieren abzubauen und möchten Lernchancen mit verschiedenen Zugängen ermöglichen. Lernen verstehen wir dabei als eigenaktiven und individuellen Prozess. Im System Schule stehen dabei soziale und fachliche Lerninhalte im Fokus. Der schulische Lernprozess vollzieht sich in sozialen Kontexten.

 

Eine Schule verstehen wir als einen Lern- und Lebensraum, in dem sich das einzelne Kind als Teil einer Gemeinschaft erlebt. Das Kind lernt mit und von den anderen Kindern und den Erwachsenen der Schulgemeinde. Heterogenität verstehen wir als bereicherndes Element des Zusammenlebens. Das Kind steht in Wechselwirkung mit der Gemeinschaft und gestaltet so das Schulleben aktiv mit. Die Grundsätze eines demokratischen Zusammenlebens und gemeinsam erarbeitete Regeln bieten den Rahmen für die persönliche Entwicklung aber auch für Gestaltungsspielräume. Rituale, wie z.B. ein offener Anfang, ein gemeinsamer Start und Abschluss des in den Schultags und eine fest installierte Wochenabschlussfeier der Schulgemeinde strukturieren den schulischen Alltag verlässlich und bieten Lernräume des sozialen Miteinanders.

 

Bildung für nachhaltige Entwicklung möchte die aktive Gestaltung einer zukunftsfähigen Gesellschaft ermöglichen. Sie zeigt auf, dass das eigene Handeln Konsequenzen hat; nicht nur für das einzelne Kind selbst und sein direktes Umfeld, sondern auch für andere. Die IOGS Kretzerstraße hat sich das Ziel gesetzt, Bildung für nachhaltige Entwicklung altersangemessen und aktiv umzusetzen.